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Omnido

Datenschutzerklärung für Omnido

Diese Erklärung gilt für die App Omnido: die Web-App unter omnido.saschahenning.de, die Mac-App und die App für iPhone und iPad. Alle drei nutzen dasselbe Konto und denselben Server. Für den Besuch dieser Website gilt die allgemeine Datenschutzerklärung.

Omnido braucht ein Konto. Deine Aufgaben, Erfassungen und Anhänge liegen auf einem Server, damit du sie auf jedem Gerät siehst. Für KI-Vorschläge schickt der Server Inhalte an KI-Modelle. Microsoft 365, MCP-Server und KI-Assistenten sind nur beteiligt, wenn du sie selbst verbindest.

Verantwortlicher

Sascha Henning
Dresdner Landstr. 11
01744 Dippoldiswalde
Deutschland

E-Mail: sascha@saschahenning.de

Konto und Anmeldung

Für dein Konto speichert Omnido deine E-Mail-Adresse, Sprache, Zeitzone, Erscheinungsbild und Einstellungen wie Erinnerungen und Archiv, dazu den Zeitpunkt der Registrierung und deiner letzten Aktivität. Solange die Registrierung nur mit Einladung möglich ist, speichert Omnido auch die Einladung mit der eingeladenen Adresse; sie gilt 14 Tage.

Passwörter gibt es nicht. Du meldest dich mit einem Passkey an oder mit einem sechsstelligen Anmeldecode, den Omnido per E-Mail schickt.

  • Passkey: Omnido speichert den öffentlichen Schlüssel, die Bezeichnung des Passkeys und technische Angaben wie Gerätetyp und letzte Nutzung. Fingerabdruck oder Gesichtsdaten erhält Omnido nicht.
  • Anmeldecode: Omnido speichert den Code nur als Prüfwert, zusammen mit deiner Adresse und der IP-Adresse der Anfrage. Der Code gilt 10 Minuten; einen Tag nach Ablauf löscht Omnido den Eintrag. Fehlversuche zählt Omnido je Adresse und Tag und löscht die Zähler am Folgetag.
  • Sitzung: Nach der Anmeldung bleibst du 30 Tage ab der letzten Nutzung angemeldet, höchstens 90 Tage. Omnido speichert Beginn, letzte Aktivität und Ablauf. Unter Einstellungen → Konto siehst du deine Sitzungen und kannst alle anderen beenden.

Um Angriffe zu bremsen, begrenzt Omnido Anfragen je IP-Adresse. Diese Zähler liegen nur im Arbeitsspeicher des Servers.

Die E-Mail mit dem Code verschickt Omnido über Azure Communication Services, den E-Mail-Dienst von Microsoft, als reinen Text und mit abgeschalteter Link-Nachverfolgung. Microsoft erhält dafür deine E-Mail-Adresse und den Text der Mail. Absender ist noreply@omnido.saschahenning.de.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Ohne Konto kann ich dir Omnido nicht bereitstellen. Die Begrenzung je IP-Adresse beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, meinem berechtigten Interesse, die Anmeldung vor Angriffen zu schützen.

Deine Inhalte

Was du in Omnido anlegst, speichert der Server:

  • Aufgaben mit allen Angaben, die du einträgst
  • Erfassungen mit markiertem und getipptem Text
  • Quellen: Art, App, Fenstertitel, Adresse, ein Auszug von bis zu 4 KB und Kennungen wie die ID einer Nachricht
  • Anhänge: Fotos und PDFs samt dem daraus gelesenen Text
  • Kategorien und deinen Text „Über mich“
  • die Vorschläge der KI und was du am Ende gewählt hast
  • das Zuordnungs-Gedächtnis: welche Absender, Kanäle oder Repositories zu welcher Kategorie gehören

Omnido trennt die Daten jedes Kontos; andere Konten erreichen sie nicht. Die Verwaltungsansicht zeigt mir je Konto Adresse, Status, Zeitpunkte, die Anzahl der Einträge und die KI-Nutzung, aber keine Inhalte.

So löscht Omnido von selbst:

  • Eine Erfassung, die du nicht übernimmst, kommt nach 7 Tagen in den Papierkorb.
  • Einträge im Papierkorb löscht Omnido nach 30 Tagen endgültig, mit ihren Anhängen, Quellen und Vorschlägen.
  • Erledigte und verworfene Aufgaben kommen nach der Frist in den Papierkorb, die du unter „Erledigte Aufgaben löschen nach“ wählst: 3, 6 oder 12 Monate oder nie. Voreingestellt sind 6 Monate.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Server und Sicherungen

Der Server von Omnido läuft bei Oracle Cloud Infrastructure (OCI). Dort liegen Datenbank, Anhänge und Sicherungen.

Alle Verbindungen zu omnido.saschahenning.de laufen über Cloudflare, auch die der Apps. Cloudflare nimmt die Anfragen entgegen und reicht sie über einen Tunnel an den Server weiter. Dabei verarbeitet Cloudflare dieselben technischen Zugriffsdaten wie beim Abruf dieser Website; es gilt der Abschnitt „Hosting und Server-Protokolle“ der allgemeinen Datenschutzerklärung. In die Seiten der Web-App fügt Cloudflare ein eigenes Skript zur Erkennung von Bots ein.

Der Server schreibt ein technisches Protokoll über Abläufe und Fehler, damit ich Störungen finde.

Jede Nacht um 03:15 Uhr und vor jeder neuen Version sichert der Server Datenbank und Anhänge. Diese Sicherungen löscht er nach 14 Tagen. Eine mit OpenPGP verschlüsselte Kopie jeder Sicherung liegt in einem Speicher bei Oracle (OCI Object Storage) und wird 35 Tage nach dem Hochladen gelöscht. Der Schlüssel zum Entschlüsseln liegt nicht auf dem Server.

Den Server brauche ich, um dir Omnido bereitzustellen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Cloudflare, Protokoll und Sicherungen beruhen auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, meinem berechtigten Interesse an einem sicheren Betrieb, der deine Daten nach einem Fehler wiederherstellen kann.

KI-Vorschläge

Aus einer Erfassung bereitet Omnido eine Aufgabe vor: Titel, Beschreibung, Datum, Kategorie, Priorität, nächster Schritt und beteiligte Personen. Dafür schickt der Server Inhalte an einen eigenen KI-Proxy (LiteLLM), den ich auf demselben Server bei Oracle Cloud Infrastructure betreibe. Der Proxy speichert keine Inhalte, nur je Anfrage Modell, Tokens und Kosten. Er leitet die Inhalte an OpenRouter weiter (OpenRouter, Inc., USA), und OpenRouter an einen Anbieter, der das jeweilige Modell betreibt:

  • GPT-6 Luna von OpenAI schreibt den Vorschlag. OpenRouter lässt das Modell bei OpenAI (OpenAI, L.L.C., USA), bei Microsoft Azure (Microsoft Corporation, USA) oder bei Amazon Bedrock (Amazon Web Services, Inc., USA) laufen. Das Modell erhält den Text der Erfassung (bis 8.000 Zeichen), die Angaben zur Quelle (Art, App, Fenstertitel, Adresse, Absender), die Namen deiner Kategorien, Datum und Zeitzone, bis zu 50 Namen von Personen aus deinen früheren Aufgaben und, falls vorhanden, deinen Text „Über mich“. Bei der vollen Auswertung kommen bis zu 5 ähnliche frühere Aufgaben aus den letzten 12 Monaten dazu, auch erledigte und verworfene, mit Titel, Status, Priorität, Kategorie, Datum und Wiederholung, ohne Beschreibung. Anhänge liest der Server zuerst selbst per Texterkennung: Seiten mit lesbarem Text gehen als Text an das Modell, die übrigen als Bild oder PDF. Mit diesen Anfragen geht deine interne Nutzerkennung mit, nicht deine E-Mail-Adresse.
  • Dasselbe Modell vergleicht die Erfassung mit bis zu drei ähnlichen offenen Aufgaben (Titel und Beschreibung), um doppelte Aufgaben zu erkennen.
  • Jev von TypeSafe ordnet ein: Bereich, Kategorie, Priorität, nächster Schritt und Aufwand. OpenRouter lässt Jev bei TypeSafe laufen. Jev erhält den Text der Erfassung samt dem aus Anhängen gelesenen Text, die Angaben zur Quelle, die Namen deiner Bereiche und passender Kategorien sowie dieselben ähnlichen früheren Aufgaben ohne Beschreibung. Deinen Text „Über mich“ erhält Jev nicht.

Antwortet OpenRouter nicht, schickt der Proxy die Anfragen an GPT-6 Luna stattdessen an GPT-5.6 Luna in Azure OpenAI, betrieben von Microsoft in der EU-Datenzone (Microsoft Ireland Operations Limited, Irland). Scheitert auch das, geht die Anfrage der vollen Auswertung über OpenRouter an Gemini 3.8 Flash von Google (Google LLC, USA). Für Jev gibt es keinen Ausweichweg.

Omnido speichert die Vorschläge bei der Erfassung und zählt je Monat deine KI-Auswertungen und die verbrauchten Tokens. Du prüfst jeden Vorschlag, bevor aus der Erfassung eine Aufgabe wird. Antwortet kein Modell, bildet Omnido den Titel aus Betreff, erstem Satz oder Dateiname.

Übernimmst du eine Erfassung oder führst sie mit einer Aufgabe zusammen, lernt Omnido daraus, zum Beispiel wenn du diktierten Text korrigiert oder die vorgeschlagene Kategorie geändert hast. Dafür schickt der Server den diktierten Text, die Vorschläge sowie den gespeicherten Titel und die Beschreibung über denselben Weg an GPT-6 Luna. Omnido speichert je Konto unter „Gelernt“ Korrekturen (verhört → gemeint), die Sprache, in der du diktierst, und Begriffe. Diese Angaben sehen nur du und die KI-Auswertung. Du kannst einzelne Einträge vergessen oder mit „Alles vergessen“ alles löschen.

Erfasse nur Inhalte, die du auf diesem Weg verarbeiten lassen darfst. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Die Vorschläge gehören zu der Funktion, die du nutzt.

Verbindung zu Microsoft 365

Unter Einstellungen → Verbindungen kannst du ein Geschäfts- oder Schulkonto oder ein privates Microsoft-Konto verbinden. Die Anmeldung läuft bei Microsoft. Omnido speichert danach die Zugriffstoken verschlüsselt, dazu Kontoname, Anzeigename und Kontoart.

Omnido fordert diese Berechtigungen an: Profil und E-Mail-Adresse, Zugriff ohne erneute Anmeldung, Kalender lesen und schreiben, Postfacheinstellungen lesen, E-Mails lesen, Aufgaben lesen und schreiben; beim Geschäfts- oder Schulkonto außerdem Chats und Kanalnachrichten lesen. Genutzt werden sie so:

  • Quelle finden: Kommt eine Erfassung aus Outlook oder Teams, sucht Omnido mit bis zu sechs Wörtern aus dem markierten Text oder bis zu acht Wörtern aus dem Betreff nach der Nachricht. Vom Treffer speichert Omnido den Link und Kennungen der Nachricht.
  • Mögliche Quelle: Nennt eine Erfassung ohne Quelle eine Nachricht einer Person („Mail von Frau Müller“), sucht Omnido nach Nachrichten dieser Person aus den letzten 7 Tagen oder vom genannten Tag. Bis zu drei davon bietet Omnido mit Absender, Zeit und einem Auszug von bis zu 280 Zeichen an und speichert sie bei der Erfassung. Als Quelle hinzugefügt wird nur, was du auswählst.
  • Outlook-Termine: Ist „Termine in Outlook eintragen“ an, legt Omnido für einen Termin einen Eintrag in deinem Outlook-Kalender an, mit Titel, Beschreibung, Link zur Aufgabe, Beginn und Ende, und gleicht Änderungen in beide Richtungen ab.
  • Freie Zeiten: Beim Planen eines Termins liest Omnido die Termine dieses Tages aus deinen verbundenen Kalendern und zeigt Überschneidungen. Diese Termine speichert Omnido nicht.

Postfacheinstellungen und Aufgaben in Microsoft To Do liest oder schreibt Omnido derzeit nicht. „Trennen“ löscht die gespeicherten Token dieses Kontos. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

MCP-Server

Unter Einstellungen → Verbindungen → MCP-Server kannst du Omnido mit einem System verbinden, das einen MCP-Server anbietet, etwa GitHub, Linear oder ein CRM. Du gibst Adresse und, falls nötig, einen Schlüssel ein; den Schlüssel speichert Omnido verschlüsselt. Omnido liest dort nur.

  • Einrichten: Omnido liest die Liste der Werkzeuge des Servers. Namen, Beschreibungen und Schemas gehen über den KI-Proxy an GPT-6 Luna, das einen Werkzeugplan vorschlägt. Zum Ausprobieren ruft Omnido einzelne Lese-Werkzeuge einmal auf, unter anderem mit deiner E-Mail-Adresse und ihrer Domain. Lässt sich eine Antwort nicht direkt auswerten, geht ein gekürzter Ausschnitt von bis zu 4 KB an das Modell.
  • Bei jeder Erfassung: Omnido fragt deine verbundenen Server nach passenden Vorgängen: mit einer Kennung oder einem Link aus der Erfassung, mit Repository und Branch, mit E-Mail-Adresse und Domain des Absenders oder mit prägnanten Wörtern aus dem Text. Treffer hält Omnido höchstens 30 Minuten im Arbeitsspeicher. Als Quelle gespeichert wird ein Vorgang erst, wenn du „Verknüpfen“ wählst. Findet ein Server die Firma des Absenders, speichert Omnido ihren Namen bei der Erfassung, damit das Zuordnungs-Gedächtnis sie lernen kann.

Welche MCP-Server du verbindest und wer sie betreibt, entscheidest du. „Trennen“ löscht Schlüssel und Werkzeugplan. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

KI-Assistenten mit Zugriff auf Omnido

Unter Einstellungen → Zugangs-Tokens kannst du einem KI-Client wie Claude Code über MCP Zugriff auf deine Aufgaben geben, mit dem Recht „Nur lesen“ oder „Lesen und schreiben“. Ein Token mit dem Recht „Nur erfassen“ dient dem iPhone-Kurzbefehl, der Geteiltes als Erfassung anlegt. Mit einer KI-Freigabe gibst du einem Assistenten wie claude.ai oder ChatGPT genau eine Aufgabe, höchstens 24 Stunden lang. Der Assistent verbindet sich dafür nach deiner Zustimmung als Verbundener Assistent; diese Verbindung endet 30 Tage nach ihrer letzten Nutzung.

Omnido speichert Tokens nur als Prüfwert. Schreibzugriffe über MCP protokolliert Omnido in deinem Konto; Änderungen aus einer KI-Freigabe zeigt die Aufgabe unter „Änderungen durch KI“. Tokens widerrufst und Assistenten trennst du unter Einstellungen → Zugangs-Tokens. Was ein Assistent aus Omnido liest, verarbeitet sein Anbieter nach dessen eigenen Bedingungen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Symbole von Websites und Apps

Damit eine Quelle das Symbol ihrer Website zeigt, lädt der Omnido-Server dieses Symbol von der Website. Die Website sieht dabei den Omnido-Server, nicht dein Gerät. Omnido speichert ein Symbol je Konto 30 Tage, das Ergebnis „nichts gefunden“ einen Tag. Für Mac-Apps ohne Website schickt die Mac-App das Symbol der App (64 × 64 Pixel) an den Server. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Benachrichtigungen

Benachrichtigungen schaltest du je Gerät unter Einstellungen → Benachrichtigungen ein. Sie enthalten den Titel einer Aufgabe oder die Zahl der heute fälligen Aufgaben, nie die Beschreibung.

  • Browser: Die Nachricht läuft über den Push-Dienst deines Browser-Herstellers (Google, Mozilla, Apple oder Microsoft). Omnido verschlüsselt ihren Inhalt für deinen Browser. Omnido speichert das Abonnement deines Browsers, höchstens 10 je Konto, und löscht es, sobald keine Sitzung deines Kontos mehr besteht.
  • iPhone und iPad: Die Nachricht läuft über den Apple Push Notification Service. Apple erhält dafür das Gerätekennzeichen deiner App sowie Titel und Text der Benachrichtigung. Omnido speichert das Kennzeichen zu deiner Sitzung und löscht es, wenn du dich abmeldest.
  • Mac-App: Sie fragt den Server jede Minute nach Erinnerungen und zeigt sie als macOS-Mitteilung, ohne Push-Dienst.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Mac-App

Mit dem Tastenkürzel ⌃⇧Space liest die Mac-App, was du gerade markiert hast, dazu App, Fenstertitel und bei Browsern die Adresse der Seite; bei Terminals den Ordner sowie Repository und Branch. Dafür braucht sie die macOS-Berechtigung für Bedienungshilfen. Mit einer Markierung legt die App die Erfassung sofort auf dem Server an.

Ohne Markierung übernimmt die App ein Bild aus der Zwischenablage, wenn du es in den letzten 2 Minuten kopiert hast. „Fenster erfassen …“ macht mit der Berechtigung für Bildschirmaufnahmen ein Bildschirmfoto des Fensters, das du auswählst. Bilder gehen erst an den Server, wenn du die Erfassung mit „Weiter“ abschickst.

Nach Updates fragt die App 10 Sekunden nach dem Start und danach alle 6 Stunden bei GitHub, wo die Versionen liegen. GitHub sieht dabei deine IP-Adresse. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

App für iPhone und iPad

Die App bekommst du über Apple im App Store. Was Apple dabei verarbeitet, regelt die Datenschutzerklärung von Apple.

  • Anmeldung: Die App speichert deine Sitzung als Gerätetoken im Schlüsselbund von iOS. Teilen-Erweiterung, Fällig-Widget und „Aufgabe erfassen“ für Siri und Kurzbefehle nutzen denselben Token.
  • Teilen und Siri: Was du mit Omnido teilst oder per Siri erfasst, legt die App zuerst in einer Warteschlange auf dem Gerät ab und schickt es dann an den Server.
  • Fällig-Widget: Es fragt alle 15 Minuten die Zahl und die Titel fälliger Aufgaben ab.
  • Kamera: für „Brief scannen“ und Fotos. Jede gescannte Seite wird ein Anhang.
  • Mikrofon und Spracherkennung: für „Diktieren“. Omnido nutzt die Spracherkennung von Apple und verlangt die Erkennung auf dem Gerät, wo iOS sie anbietet; sonst kann die Erkennung über Server von Apple laufen. An Omnido geht nur der erkannte Text, keine Tonaufnahme. Die Wörter aus „Gelernt“ gehen als Hinweise an die Spracherkennung von Apple, und wenn das Gerät nicht selbst erkennen kann, zusammen mit der Aufnahme an Apple.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Speicherung auf deinem Gerät

Damit Omnido funktioniert, legt es auf deinem Gerät ab:

  • im Browser und in der Mac-App das Sitzungs-Cookie omnido_session, im localStorage Sprache, Farbschema, Akzentfarbe und die zuletzt gewählte Ansicht, in der IndexedDB Erfassungen, die noch auf eine Verbindung warten, mit ihren Anhängen;
  • in der Mac-App zusätzlich ihre Einstellungen und eine Warteschlange für Erfassungen ohne Verbindung; ihre Cookies speichert sie verschlüsselt, mit einem Schlüssel aus dem Schlüsselbund von macOS;
  • auf iPhone und iPad den Gerätetoken im Schlüsselbund, die Warteschlange geteilter Inhalte und für das Fällig-Widget die letzte Zahl und die Titel fälliger Aufgaben; dazu eine Kopie der gelernten Wörter und der Diktiersprache.

Damit Omnido schnell öffnet und offline funktioniert, behält die App eine Kopie deiner Einstellungen, aller aktiven Aufgaben (Eingang, Offen, Wartet) mit Quellen, Namen der Anhänge und Rückmeldungen, der Aufgabenlisten und Aufgaben, die du geöffnet hast, deiner Erfassungen und Kategorien auf dem Gerät. Die Dateien der Anhänge gehören nicht zur Kopie. Die Kopie hat kein Zeitlimit, bleibt auf dem Gerät und erscheint nur für dasselbe Konto. Abmelden, „Neu anmelden“ und „Konto löschen“ löschen sie.

Beim Abmelden löscht die App für iPhone und iPad Token, Warteschlange, Widget-Daten und die Kopie der gelernten Wörter; im Browser und in der Mac-App löscht Omnido die wartenden Erfassungen. Rechtsgrundlage ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG: Diese Einträge sind für die Funktionen erforderlich, die du nutzt.

Fehlerberichte mit GlitchTip

Tritt ein technischer Fehler auf, schickt Omnido einen Fehlerbericht an GlitchTip, eine Software zur Fehleranalyse. Berichte kommen vom Server, aus der Web-App, aus der Mac-App und aus der App für iPhone und iPad. Ein Bericht enthält die Fehlermeldung, den technischen Ablauf davor, die Version und die Oberfläche (Server, Web, Mac oder iOS). Berichte aus den Apps können technische Angaben zu Browser und Gerät enthalten, Berichte des Servers die Methode und den Pfad der Anfrage.

Die Apps schicken keine Nutzerangaben, keine Cookies, keine Inhalte von Anfragen und keine Parameter aus Adressen mit; eine E-Mail-Adresse in einem Einladungslink macht Omnido unkenntlich. Erwartete Antworten wie eine abgelaufene Sitzung meldet Omnido nicht.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, mein berechtigtes Interesse, Fehler zu erkennen und zu beheben.

Nutzungsstatistik mit Umami

Um zu sehen, welche Funktionen genutzt werden, zählt Omnido Aufrufe und Aktionen mit Umami, auf derselben selbst gehosteten Instanz insights.saschahenning.de wie diese Website. Wie Umami dort arbeitet, beschreibt der Abschnitt „Reichweitenmessung mit Umami“ der allgemeinen Datenschutzerklärung.

Statt der Adresse einer Seite meldet Omnido nur ihr Muster, etwa /tasks/:id. Gezählt werden Aktionen wie „Erfassung angelegt“, „übernommen“, „verworfen“, „Status geändert“, „Datum geändert“ oder „Verbindung hinzugefügt“. Diese Ereignisse tragen nur Arten und Zahlen, etwa die Zahl der Dateien, die Art der Quelle oder den neuen Status, dazu die Oberfläche (Web, Mac oder iOS); nie Titel, Texte, Kennungen oder Links. Erfassungen über den iPhone-Kurzbefehl und über MCP meldet der Server selbst, ohne Angaben zu deinem Gerät. Das Skript beachtet die Browser-Einstellung „Do Not Track“.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, mein berechtigtes Interesse daran zu erfahren, welche Funktionen genutzt werden. Du kannst der Messung jederzeit formlos per E-Mail widersprechen.

Feedback

Mit „Feedback geben“ in den Einstellungen kannst du mir Fehler melden und Wünsche schicken. Erst mit diesem Klick gehen Angaben an mein Feedback-Formular unter feedback.saschahenning.de: deine E-Mail-Adresse, damit ich nachfragen kann, die Version von Omnido, die Oberfläche (Web, Mac oder iOS), die Seite der App, auf der du warst, die Sprache, Angaben zu Browser und Gerät, die Fenstergröße und ob du ein Abo hast. Inhalte deiner Aufgaben und Erfassungen sind nie dabei. Das Formular zeigt dir diese Angaben, bevor du absendest.

Das Formular läuft bei Cloudflare. Deine Meldung lege ich mit diesen Angaben in einem privaten Bereich bei GitHub ab (GitHub, Inc., USA). Über eine neue Meldung benachrichtigt mich Telegram mit dem Anfang deines Textes.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, mein berechtigtes Interesse, Fehler zu beheben und Omnido nach den Wünschen der Nutzer weiterzuentwickeln.

Konto löschen

Du kannst dein Konto jederzeit selbst löschen, im Web, in der Mac-App und in der App für iPhone und iPad: Einstellungen → Konto → „Konto löschen“. Dafür brauchst du eine Anmeldung aus den letzten 2 Stunden und bestätigst mit deiner E-Mail-Adresse.

Omnido löscht dann sofort und ohne Papierkorb dein Konto mit Aufgaben, Erfassungen, Anhängen samt Dateien, Kategorien, „Über mich“, „Gelernt“, Verbindungen mit ihren Schlüsseln, Zugangs-Tokens, Passkeys und Sitzungen. Die App für iPhone und iPad vergisst ihren Gerätetoken und die Kopie der gelernten Wörter; wartende Erfassungen im Browser werden gelöscht.

Danach bleibt:

  • im Verwaltungsprotokoll ein Eintrag, dass sich ein Konto selbst gelöscht hat, mit der internen Kennung und ohne E-Mail-Adresse;
  • wenn ich dich eingeladen habe, die Einladung mit deiner E-Mail-Adresse und ihr Eintrag im Verwaltungsprotokoll;
  • deine Daten in den Sicherungen, bis diese nach 14 beziehungsweise 35 Tagen gelöscht werden (siehe „Server und Sicherungen“);
  • Outlook-Termine, die Omnido in deinem Kalender angelegt hat, und was verbundene MCP-Server oder KI-Assistenten bereits erhalten haben;
  • Fehlerberichte und Nutzungsstatistik.

Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) sowie das Recht, einer Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen zu widersprechen (Art. 21 DSGVO). Wende dich dafür an die oben genannte E-Mail-Adresse.

Außerdem kannst du dich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren. Für mich zuständig ist:

Die Sächsische Datenschutzbeauftragte
Devrientstraße 5
01067 Dresden
Deutschland